{"id":56,"date":"2022-08-15T15:35:36","date_gmt":"2022-08-15T13:35:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ourhealth.at\/?page_id=56"},"modified":"2024-08-18T14:36:14","modified_gmt":"2024-08-18T12:36:14","slug":"pilot-veranstaltung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ourhealth.at\/?page_id=56","title":{"rendered":"Pilot Veranstaltung am 10.09.2021"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auftakt der Initiative \u201eOur health\u201c \u2013 Gesunde Lebensmittel brauchen gesunde B\u00f6den \u2013 Politik und Expert*innen diskutieren<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit den Neunzigerjahren werden in \u00d6sterreich im Grund- und Trinkwasser Antibiotika und Pestizidr\u00fcckst\u00e4nde sowie multiresistente Keime festgestellt \u2013 mit verheerenden Folgen. Auf Initiative von Arzt f\u00fcr Allgemeinmedizin und Hom\u00f6opathie Bernhard Zauner und&nbsp;Lukas Hader, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Multikraft&nbsp;diskutierten am 10. September 2021 Vertreter*innen aus der Politik, Landwirtschaft und Industrie sowie Human- und Veterin\u00e4rmedizin rund um den Antibiotikaeinsatz und den Eintrag von Pflanzenschutzmitteln. Darunter etwa Landesrat Stefan Kaineder; Vizepr\u00e4sident der LK O\u00d6 Karl Grabmayr; Olga Voglauer, Die Gr\u00fcnen, Abgeordnete zum Nationalrat und Maria Pein, Vizepr\u00e4sidentin der LK Stmk.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Folgen von Antibiotika- und Pestizidr\u00fcckst\u00e4nden sowie multiresistenten Keimen im Wasser sind dramatisch. Allein im Jahr 2015 starben 33.000 Menschen in der Europ\u00e4ischen Union, weil ihnen kein Antibiotikum mehr half. Die \u201e<a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/food\/horizontal-topics\/farm-fork-strategy_de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Farm2Fork<\/a>\u201c-Strategie sieht als Teil des Europ\u00e4ischen Green Deals vor, dass der Antibiotikaeinsatz und der Eintrag von Pflanzenschutzmitteln bis zum Ende des Jahrzehnts halbiert werden. Denn: Nur mit gesunden B\u00f6den und gesunden Tieren gibt es auch gesunde Lebensmittel f\u00fcr uns Menschen. Aber sind Biolebensmittel die einzige L\u00f6sung? Sind diese \u00fcberhaupt f\u00fcr alle leistbar? Und welchen Anteil kann eine bessere Zusammenarbeit zwischen konventionellen und integrativen Landwirt*innen, \u00c4rzt*innen und Tier\u00e4rzt*innen erzielen? Dar\u00fcber sprachen am 10. September Politik, Medizin, Wirtschaft und Industrie am runden Tisch in Pichl bei Wels.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Komplement\u00e4rmedizin als L\u00f6sungsansatz in der Antibiotikaresistenzproblematik &nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Antimikrobielle Resistenz (AMR) ist ein globales Problem der \u00f6ffentlichen Gesundheit. Sie ist f\u00fcr Todesf\u00e4lle und Komplikationen bei der Behandlung verantwortlich. \u00d6fters wird die Zahl von weltweit 700.000 Todesf\u00e4llen im Jahr genannt. Dar\u00fcber hinaus haben AMR-bedingte Todesf\u00e4lle und Folgebehandlungen erhebliche negative Auswirkungen im sozialen Bereich wie auch auf die Wirtschaft und das Gesundheitssystem.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besorgniserregend ist die Tatsache, dass seit 1987 keine wichtige neue Antibiotikawirkstoffklasse entdeckt wurde und zu wenige antibakterielle Wirkstoffe in der Entwicklung sind, um der Herausforderung der Multiresistenz zu begegnen. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass etablierte herk\u00f6mmliche Antibiotika zunehmend einer Verknappung unterliegen und\/oder vom Markt genommen wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das&nbsp;internationale Forschungsprojekt zu One Health&nbsp;\u201eNetzwerk T&amp;CM (Traditionelle und Komplement\u00e4rmedizin): Globale Initiative f\u00fcr traditionell medizinische L\u00f6sungsans\u00e4tze gegen antimikrobielle Resistenz (GIFTS-AMR)\u201c wurde bereits 2017 mit der 4.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.jpiamr.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">JPIAMR<\/a>&nbsp;(Joint Programming Initiative on Antimicrobial Resistance) und j\u00fcngst im Rahmen der 10. JPIAMR fortgef\u00fchrt.Studien haben gezeigt, dass IM (Integrativmedizin)\/ T&amp;CM-Praxen und Krankenh\u00e4user niedrigere Antibiotika-Verschreibungsraten und geringere Resistenzraten im Vergleich zu konventionellen Praxen haben. Die Erfolge basieren auf zus\u00e4tzlichen Strategien zur Pr\u00e4vention und Behandlung von Infektionen. Der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC6378062\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Review<\/a>&nbsp;des Forscherteams (Baars et al) aus 2019 best\u00e4tigte das Potential der Komplement\u00e4rmedizin hinsichtlich Reduktion der Anwendung von Antibiotika.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Sinn von One Health setzt sich das Forscherteam aus 33 internationalen Experten der Bereiche Human- und Veterin\u00e4rmedizin, Pharmazie, Biologie und anderen zusammen. \u00d6sterreich ist vertreten durch&nbsp;<a href=\"https:\/\/drpanhofer.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Prof. Dr. Peter Panhofer<\/a>&nbsp;von der Sigmund-Freud-Universit\u00e4t, Ao.Univ.-Prof. Dr. Michael&nbsp;<a href=\"https:\/\/ordination-frass.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Frass<\/a>&nbsp;vom&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.ganzheitsmed.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00d6sterreichischen Dachverband f\u00fcr \u00c4rztliche Ganzheitsmedizin<\/a>&nbsp;und Dr. Petra&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.tierhomoeopathie-weiermayer.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Weiermayer<\/a>&nbsp;von der \u00d6sterreichischen Gesellschaft f\u00fcr Veterin\u00e4rmedizinische Hom\u00f6opathie (\u00d6GVH) und der Wissenschaftlichen Gesellschaft f\u00fcr Hom\u00f6opathie (<a href=\"https:\/\/www.wisshom.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">WissHom<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dr. Petra Weiermayer, Ao.Univ.-Prof. Dr. Michael Frass, Dr. Thomas Peinbauer und Dr. Liesbeth Ellinger, zwei Humanmediziner und zwei Veterin\u00e4rmedizinerinnen, haben einen narrativen Review nach dem One Health-Prinzip erstellt, der mit dem Titel&nbsp;<a href=\"https:\/\/sat.gstsvs.ch\/de\/sat\/sat-artikel\/archiv\/2020\/102020\/evidence-based-homeopathy-and-veterinary-homeopathy-and-its-potential-to-help-overcome-the-antimic.html\">\u201eEvidenzbasierte Veterin\u00e4r-\/Hom\u00f6opathie und ihre m\u00f6gliche Bedeutung f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung der Antibiotikaresistenzproblematik \u2013 ein \u00dcberblick\u201d<\/a>&nbsp;verfasst, der 2020 in einem konventionellen \u201epeer-reviewed journal\u201c publiziert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dringende Integration der Komplement\u00e4rmedizin<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht zuletzt aufgrund der weltweiten Bedrohung durch die Antibiotikaresistenzproblematik bedarf es in der integrativen Human- und Veterin\u00e4rmedizin dringend weiterer methodisch hochwertiger Studien. Voraussetzung f\u00fcr die Qualit\u00e4tssicherung weiterer Forschung ist, dass sie an universit\u00e4ren Einrichtungen durchgef\u00fchrt wird. Das wiederum erfordert die Integration der Komplement\u00e4rmedizin inklusive&nbsp;Hom\u00f6opathie an den Universit\u00e4ten. Diese unabdingbaren Schritte im Interesse der Patienten und der Gesundheitssysteme sind international bereits mehrfach verankert, etwa in den USA durch die Consensus Guidelines zur universit\u00e4ren Fortbildung in der integrativen Veterin\u00e4rmedizin oder in der Schweiz gem\u00e4\u00df dem Medizinalberufegesetz f\u00fcr Unterricht und Forschung an der Universit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Europ\u00e4ische Union hat l\u00e4ngst erkannt, dass wesentliche Probleml\u00f6sungen nur unter Einsatz komplement\u00e4rmedizinischer Methoden realisierbar sind, und entsprechende Ma\u00dfnahmen gesetzt. So ergeben sich aus dem Europ\u00e4ischen Gr\u00fcnen Deal und seiner Teilstrategie \u201eFarm2Fork\u201c oder der EU-Bio-Verordnung 2018\/848 folgende konkrete Erfordernisse:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Reduktion des Antibiotikaeinsatzes EU-weit um 50 % bis 2030<\/li>\n\n\n\n<li>Steigerung des Anteils der Biobetriebe in der EU von 8 auf 25 % bis 2030<\/li>\n\n\n\n<li>Gesetzliche Verpflichtung zur bevorzugten Nutzung von Hom\u00f6opathie und Phytotherapie in Biobetrieben vor Einsatz konventioneller Medikamente inklusive Antibiotika<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich zu den \u00f6kologischen Vorteilen der Komplement\u00e4rmedizin, sind auch \u00f6konomische zu nennen: Bei Erkrankung eines lebensmittelliefernden Tieres sind bei konventionell medizinischen Behandlungen zumeist Wartezeiten einzuhalten, d.h. es muss je nach eingesetztem Medikament eine gewisse Zeitspanne verstreichen, bis vom behandelten Tier wieder Lebensmittel gewonnen werden d\u00fcrfen. In biologisch wirtschaftenden Betrieben ist diese Wartezeit gegen\u00fcber den konventionellen Betrieben zudem zu verdoppeln. Wartezeiten f\u00fchren somit zu wirtschaftlichen Belastungen f\u00fcr landwirtschaftliche Betriebe. &nbsp;Hom\u00f6opathische Arzneimittel hingegen verursachen keine Wartezeiten, belasten weder das Tier noch das Lebensmittel noch die Umwelt mit R\u00fcckst\u00e4nden und bringen folglich zus\u00e4tzlich zum \u00f6kologischen Vorteil f\u00fcr uns alle einen \u00f6konomischen Vorteil f\u00fcr die \/ den LandwirtIn.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">All das zeigt, die Anwendung dieser und anderer komplement\u00e4rmedizinischer Fachdisziplinen und das Praktizieren integrativer Human- und Veterin\u00e4rmedizin als \u201eBest Practice\u201cKombination konventioneller und komplement\u00e4rmedizinischer Therapieverfahren ist jedenfalls zukunftsweisend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Our health \u2013 Plattform f\u00fcr Bewusstseinsbildung und Diskurs<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der&nbsp;\u201e<a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/health\/antimicrobial-resistance\/eu-action-on-antimicrobial-resistance_de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">European One Health Action Plan<\/a>\u201c der EU-Kommission, der sich mit der &nbsp;Antibiotikaresistenzproblematik befasst, fordert mehr Forschung nach weiteren therapeutischen Optionen. Laut WHO bezeichnet \u201eOne Health\u201c (eine Gesundheit) den Ansatz zur Gestaltung und Umsetzung von Programmen, die auch im Rahmen von Politik, Gesetzgebung und Forschung realisiert werden. &nbsp;Vorausgesetzt wird dabei, dass mehrere Sektoren miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten. Das Ziel ist es, bessere Ergebnisse f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit zu erzielen. Bem\u00fchungen nur eines Sektors k\u00f6nnen Probleme wie die Antibiotikaresistenzproblematik nicht verhindern oder beseitigen. Notwendig sind Kommunikation, Koordination und Kollaboration aller Beteiligten auf Augenh\u00f6he.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Initiative \u201eOur health \u2013 gesunder Boden, gesundes Tier, gesunder Mensch\u201c verfolgt das Ziel, eine Plattform f\u00fcr den konstruktiven, faktenbasierten Diskurs zwischen den unterschiedlichen Stakeholder*innen zu schaffen und in weiterer Folge gemeinsam L\u00f6sungsans\u00e4tze zu erarbeiten. \u201eDie neu gegr\u00fcndete Initiative \u201aOur health\u2018 will die Problematik der Antibiotika- und Pestizidr\u00fcckst\u00e4nde im Grund- und Trinkwasser ganzheitlich betrachten und dabei Expert*innen der verschiedensten Disziplinen die M\u00f6glichkeit bieten, miteinander in Austausch zu treten. Denn: Ein gesunder Boden, gesunde Tiere und gesunde Menschen bewegen sich in einem Kreislauf, der nicht voneinander zu trennen ist\u201c, so die Initiatoren Bernhard Zauner und Lukas Hader unisono.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Forderung nach verbesserter Verg\u00fctung der Landwirt*innen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz unterschiedlicher Ans\u00e4tze und politischer Positionen herrschte bei den Diskutant*innen in einem Punkt Einigkeit: Alle m\u00fcssen an einem Strang ziehen. Die Human- und Veterin\u00e4rmedizin. Die konventionelle und die komplement\u00e4re Medizin. Und die Landwirtschaft \u2013 nicht nur f\u00fcr unser aller Gesundheit, sondern auch um die&nbsp;Landwirtschaft in \u00d6sterreich voranzutreiben. Daf\u00fcr gilt es Bewusstsein f\u00fcr die aktuelle Lage zu schaffen und die richtigen Ma\u00dfnahmen zu setzen. Als einer der ersten Punkte auf der Agenda steht die Verg\u00fctung der Landwirt*innen. Vizepr\u00e4sident der Landwirtschafskammer Ober\u00f6sterreich&nbsp;Karl Grabmayer&nbsp;meint dazu: \u201eIch bin \u00fcberzeugt davon, dass \u00d6sterreichs Landwirtschaft alles kann. Doch am Ende des Tages braucht es daf\u00fcr die entsprechende Entlohnung und die passenden Preise, die diese Produktion erm\u00f6glichen \u2013 unabh\u00e4ngig der landwirtschaftlichen Ausrichtung \u00ad ob biologisch, integrativ oder konventionell.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit 1995 verdienen die heimischen Landwirtschaftsbetriebe das gleiche, wie&nbsp;Hannes Royer, Obmann des Vereins \u201eLand schafft Leben\u201c in seinem Impulsvortrag festh\u00e4lt. \u201eDurch die Initiative \u201aOur Health\u2018 ist es gelungen eine Plattform f\u00fcr alle Beteiligten zu schaffen, denn sie holt sie sprichw\u00f6rtlich auf einen Tisch. Nur so kann es gelingen, die kleinstrukturierte, \u00f6sterreichische Landwirtschaft zu f\u00f6rdern, die Gesundheit von Boden und Tiere zu erhalten und damit auch f\u00fcr uns alle ein gesundes Essen auf den Tisch zu bringen\u201c, so Landesrat&nbsp;Stefan Kaineder.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eOur health\u201c: Impulsvortr\u00e4ge und Diskussionsrunden<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er\u00f6ffnet wurde die Veranstaltung vom ober\u00f6sterreichischen Landesrat&nbsp;Stefan Kaineder&nbsp;(Die Gr\u00fcnen) und&nbsp;Karl Grabmayr, dem Vizepr\u00e4sidenten der ober\u00f6sterreichischen Landwirtschaftskammer. Es folgten Impulsvortr\u00e4ge beispielsweise von:&nbsp;Petra Weiermayer, Fachtier\u00e4rztin f\u00fcr Hom\u00f6opathie und Pr\u00e4sidentin der \u00d6sterreichischen Gesellschaft f\u00fcr Veterin\u00e4rmedizinische Hom\u00f6opathie;&nbsp;Erfried Pichler, Arzt f\u00fcr Allgemeinmedizin;&nbsp;Michael Ridler,&nbsp;Fachtierarzt f\u00fcr Veterin\u00e4rhom\u00f6opathie und Phytotherapie und&nbsp;Maria Pein,&nbsp;Vizepr\u00e4sidentin der Landwirtschaftskammer Steiermark.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Anschluss widmete sich die erste Diskussionsrunde unter der Gespr\u00e4chsleitung von \u201eLand schafft Leben\u201c-Obmann&nbsp;Hannes Royer&nbsp;dem Thema&nbsp;\u201eSpannungsfeld Landwirtschaft und Konsument\u201c. Es sprachen u.a.&nbsp;Petra Wimmer, SP\u00d6, Mitglied des Konsumentenschutzausschusses und Landwirtschaftsausschusses; Karin Doppelbauer, NEOS, Mitglied des Konsumentenschutzausschusses und Landwirtschaftsausschusses; Gerald Aichinger, Landwirt und Lebensmittel-Unternehmer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiteres Panel widmete sich unter der Moderation von&nbsp;Kurt Fr\u00fchwirth, Pr\u00e4sident der \u00d6sterreichischen Tier\u00e4rztekammer, schlie\u00dflich dem Thema&nbsp;\u201eAntibiotikaresistenzen. Wo stehen wir in \u00d6sterreich, was k\u00f6nnen wir beitragen und sind geforderte Antibiotika verzichtbar?\u201d&nbsp;&nbsp;Dar\u00fcber diskutierten:&nbsp;Peter Schmiedlechner,&nbsp;FP\u00d6, Mitglied des Gesundheitsausschusses und Umweltschutzausschusses;&nbsp;Olga Voglauer, Die Gr\u00fcnen, Stellvertretende Klubobfrau, Abgeordnete im Nationalrat, Sprecherin f\u00fcr Land- und Forstwirtschaft &amp; Volksgruppen;&nbsp;Daniela Burgstaller, \u00d6VP, Landwirtschaftskammerr\u00e4tin, Wirtschaftsp\u00e4dagogin;&nbsp;Lukas Markus, Obmann Gefl\u00fcgelgenossenschaft \u00d6sterreich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abschlie\u00dfend h\u00e4lt&nbsp;Lukas Hader&nbsp;fest: \u201eEs ist deutlich hervorgegangen, dass alle das gleiche Ziel verfolgen. N\u00e4mlich die Erhaltung und den Schutz unserer Landwirtschaft. Dies ist allerdings nur m\u00f6glich, wenn sich das Einkommen der Landwirt*innen verbessert. Ansonsten k\u00f6nnen wir die Qualit\u00e4t unserer regionalen Landwirtschaft in den kommenden 20 Jahren nicht halten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und zeigt, dass trotz unterschiedlicher Ans\u00e4tze ein gemeinsamer Weg m\u00f6glich ist. Der Auftaktveranstaltung werden noch viele weitere Veranstaltungen folgen \u2013 ganz im Sinne von Our Health!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auftakt der Initiative \u201eOur health\u201c \u2013 Gesunde Lebensmittel brauchen gesunde B\u00f6den \u2013 Politik und Expert*innen diskutieren Seit den Neunzigerjahren werden in \u00d6sterreich im Grund- und Trinkwasser Antibiotika und Pestizidr\u00fcckst\u00e4nde sowie multiresistente Keime festgestellt \u2013 mit verheerenden Folgen. Auf Initiative von Arzt f\u00fcr Allgemeinmedizin und Hom\u00f6opathie Bernhard Zauner und&nbsp;Lukas Hader, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Multikraft&nbsp;diskutierten am 10. 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